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Die Anfänge
Ich könnte mit meiner schlimmen Kindheit beginnen, aber ich war nie schlimm. Und weil man für eine schöne Kindheit sowieso nie zu alt ist, hoffe ich, dass meine noch möglichst lang andauert.


Das Schreiben
Oft werde ich gefragt, wie ich zum Schreiben gekommen bin. Daran erinnere ich mich noch sehr gut, denn der Tag war ein echter Einschnitt in meinem Leben. Meine Mutter hat mich geschnappt, ins Auto gesteckt und in die Schule gebracht. Dort blieb mir gar nichts anderes übrig, als im zarten Alter von sechs Jahren Lesen und Schreiben zu lernen.


Das Studium
Eigentlich wollte ich Meereszoologe werden, aber die Jobanforderung verträgt sich nicht mit meiner Reisepanik. Also habe ich mich für Betriebswirtschaft entschieden. Nach dem Abschluss habe ich mich in der IT-Branche selbstständig gemacht und nebenbei als wissenschaftlicher Mitarbeiter für die Universität gearbeitet.


Der Verlag
Die Entscheidung für den Eigenverlag habe ich bewusst getroffen, um meine Buchideen ungehindert umsetzen zu können. Unter uns gesagt, bin ich eine denkbar schlechte Dienernatur. Kreativität und Experimentierfreudigkeit wurden dagegen gleich lastwagenweise in meine Wiege gekippt.




Der Humor
Ich habe bei vielen spannenden Büchern den Humor vermisst. Es gibt aber Menschen, die auch in extremen Situationen noch witzig sein können. Die habe ich für einige meiner Figuren als Vorbilder genommen. Zynismus und schwarzer Humor haben sich bei mir irgendwann von selbst entwickelt, was ganz praktisch ist, denn meine Protagonisten sind nicht unsterblich.


Die ersten Schritte
"Mehr als zweihundert Bücher wirst du nie verkaufen." Im Nachsatz bekam ich dann auch noch zu hören, dass ich vermutlich die Hälfte davon an Freunde, Bekannte und Buchhändler verschenken müsste. Danke für die Info, habe ich mir gedacht und ein Versprechen gegeben: Niemals eines meiner Bücher zu verschenken. Da haben die Journalisten und Buchhändler (die gewohnt sind, von Verlagen mit Gratisexemplaren überhäuft zu werden) aber schön geschaut.


Die BUCH WIEN
Die Wiener Buchmesse ist so etwas wie das Mekka der Leseratten. Natürlich könnte ich auch nach Frankfurt oder Leipzip auf die Buchmessen fahren. Aber dann bliebe kein Budget mehr für Wien. Und jetzt mal ganz ehrlich, was wäre die Wiener Buchmesse ohne Leseratten? Man kann uns lieben, man kann uns hassen, aber eines kann man nicht: uns übersehen. Hier klicken für Bilder der bisherigen Messestände.


Die Fans
Wirklich großartig sind meine treuen Fans, die besten Leseratten der Welt. Jedes Jahr im November zur Buchmesse nehmen einige sich Urlaub und reisen aus aller Herren Länder an, um mich auf der Buchmesse zu unterstützen. Freiwillig und unentgeltlich, auch wenn mir das bis heute keiner glaubt. Aber so ist das eben mit echten Fans: Sie machen Dinge, die andere selbst für Geld nicht machen würden - und das sogar viel besser.




Die Leseratten
Die knuffige Leseratte ist mein Markenzeichen. Zugegeben, auf den ersten Blick passt sie nicht perfekt zu Thrillern. Das haben mir im Vorfeld ganz viele Leute erklärt, also blieb mir gar nichts anderes übrig, als den Gegenbeweis anzutreten. Die Skepsis der anderen ist mein treuer Begleiter - das nur am Rande. Als meine Leseratten verstehe ich meine treue Leserschaft.


Die Kinder
"Thriller sind nichts für Kinder!" Auch eine dieser Binsenweisheiten, die ich immer wieder zu hören bekam. Also bin ich in die Schulen gegangen, um dort den Bedarf zu ermitteln. Nachdem klar war, was Lehrer und Kinder wollten, haben wir gemeinsam den ersten kleinen Hasenthriller geschrieben. Für die kleinen Leseratten. Schließlich muss man als Autor auch Nachwuchsarbeit betreiben.


Die Buchreihe SACER SANGUIS
Der Titel meiner Buchreihe war dann endgültig zu viel für die Buchhändler. Plötzlich waren sie sogar froh darüber, dass ich die Leseratten hatte. Denn so mussten sie sich weder Autor noch Buchreihe merken sondern konnten einfach sagen: "Der mit den Leseratten."


Die Themen
Die Buchthemen fliegen mir zu. So hat beispielsweise der Direktor vom Botanischen Garten nach dem Lesen meiner Erstlinge gefragt, ob ich auch einmal etwas über Pflanzen schreiben möchte. Klar, dass ich wissenschaftliche Unterstützung von solcher Stelle nicht ausschlagen konnte. Besonders am Herzen liegen mir Wissenschaft, Umwelt und soziale Fragen (siehe Kinderbücher). Trotz aller Unterhaltung, die meine Bücher sicherlich sind, transportieren sie immer auch ein wichtiges Thema. Im Idealfall vermittle ich Wissen auf unterhaltsame Art und rege meine Leseratten zum Nachdenken an. Danke für eure Rückmeldungen.




Die Reisepanik
Es ist kein Geheimnis, dass ich spätestens in Liesing Heimweh bekomme (Liesing ist ein Bezirksteil, der ungefähr drei Kilometer von meiner Wohnung entfernt liegt). Die Ursache dafür wird wahrscheinlich durch ein frühes traumatisches Erlebnis begründet. (Über meine Kindheit lasse ich trotzdem nichts kommen.) Fakt ist, dass ich ungefähr so gern verreise wie der Durchschnittseuropäer Spaß am Zahnarztbesuch hat.


Die Recherchereisen
Verreisen muss ich leider trotz Reisepanik. Die besten Geschichten findet man vor Ort, und immer nur über Wien zu schreiben, wäre mir viel zu langweilig. Die Reisen sind nicht immer ungefährlich, weil ich gern Dinge ausprobiere, die so noch keiner probiert hat. Viele Buchszenen sind aus solchen Situationen entstanden. Alles, was in meinen Büchern passiert, muss zumindest theoretisch möglich sein, darauf verlassen sich meine Leseratten. Ich denke ganz fest an euch, wenn ich das nächste Mal im Flugzeug den Beutel aus dem Vordersitz holen muss.


Die Testleser
Meine Bücher werden bereits während des Schreibens von freiwilligen Leseratten testgelesen. Jeder kann im Internet sein Feedback zu den Leseproben abgeben. Auf diesem Weg komme ich an Spezialisten aus den unterschiedlichsten Berufsgruppen. Von Sättigungstauchern über Sprengstofftechniker bis hin zu Analogastronauten und Museumsdirektoren ist alles dabei. Wer trotzdem noch Fehler im gedruckten Buch findet, möge sich bitte unbedingt bei mir melden.


Die Unabhängigkeit
Ich bin Österreichs kleinster Verlag und finanziere alles selbst. Keine Verlagsförderung, kein Steuergeld. Punkt.




Der Bestseller
Die Kunst liegt nicht darin, einen Bestseller zu schreiben, sondern ihn zu vermarkten. Da ich für mein originelles Marketing längst über die Landesgrenzen bekannt bin, wird das mit den Millionenumsätzen also hoffentlich noch rechtzeitig zu meiner Pensionierung klappen.


Der Buchhandel
Manche Verlegerkollegen werfen den Buchhändlern vor, sie würden uns Kleinstverlage ignorieren. Ich glaube nicht, dass wir schon so weit sind. Meine Bücher sind nur in ausgewählten Buchhandlungen vorrätig, mit denen ich auch eng bezüglich Promotagen und Signierstunden zusammenarbeite. Die meisten Bücher verkaufe ich nach wie vor selbst und persönlich. Das macht die Sache mit dem Bestseller zwar schwieriger, wird mich aber langfristig nicht davon abhalten.


Die Medien
Die Medien lieben meine einzigartige Erfolgsgeschichte. Wie sonst wäre es zu erklären, dass ich schon so viele Interviews geben durfte? An einem durchschnittlichen Tag in der Buchhandlung sprechen mich drei bis fünf Leute darauf an, wo sich mich "erst neulich" im TV gesehen haben. Liegt vielleicht an meinem Allerweltsgesicht.